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Am morgen musste ich ziemlich früh aufstehen, da der Bus schon um 7:00 losfuhr. Der Strom ging nicht, die ganze Stadt war nur im Licht der Morgendämmerung erkennbar. Aber nach 15 Minuten ging das Licht wieder an. Nach einem schnellen Frühstück wurden wir vom Bus abgeholt.
| Unterwegs fuhr der Bus an vielen schönen Stränden vorbei. Ich denke
besonders in der Hochsaison ist es besser außerhalb der Großen
Touristenstätte nach einem netten Flecken zu suchen. Wer einen sucht, am besten im Internet Forum fragen. |
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Rast an einem Aussichtspunkt. Die frische Kokosnuss ersetzt hier die Cola-Dose. |
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| Unten abgehackt damit sie steht, oben mehr abgehackt und ein Strohhalm rein, fertig ist der Drink. |
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Es war eine sehr kleine und abgelegene Raststätte, wie kommen die zu einer Cornetto Werbung? Das macht mich ein bisschen traurig. Die riesigen Konzerne sind überall auf der Welt anzutreffen und verdrängen die einheimische Vielfalt. Aber die jungen Vietnamesen sehen das wahrscheinlich anders. |
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| Hier landen also die Naturdosen :-) |
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Wieder ein gefährliches Chicken. Ich habe mehrfach von Freunden SMS bekommen, wie gefährlich die Vogelgrippe sei. |
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| Ein altes Grabmahl für die Ahnen, die verstorbenen der Familie. Auch
wenn vietnamesische Familien nicht immer harmonisch zusammenleben,
ins Altersheim abgeschoben wird keiner.
Für die Ahnen werden prächtige Grabmähler gebaut. |
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Dabei kann es vorkommen, das das Haus der Familie zu kurz kommt. Wobei ich jetzt nicht weiß, ob den Bewohnern des Hauses auch das Grabmahl gehört. Das Haus lag auf der anderen Straßenseite. |
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| Solche Bilder kenne ich nur aus meiner Jugend und ich bin über den Kontrast erstaunt. Auf der einen Seite eine klare Markt- und Privatwirtschaft, auf der anderen Seite die gleiche einfache Propaganda, die ich in der DDR kennen gelernt habe. Wenigstens ist das politische System stabil und die Menschen sehen nicht sehr unglücklich aus in Vietnam. Es gibt ganz klar viel schlimmere Orte auf der Welt. Ich denke, das sind Relikte aus der Vergangenheit. Vietnam ist im Aufbruch und die Menschen sehen optimistisch und fröhlich aus. |
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Eine der Attraktionen in Hoi An sind die vielen Bekleidungsläden. Dort wird der Tourist vermessen und dann werden nach den bekannten Versandhauskatalogen Kleidungsstücke geschneidert. In den Läden wird dann der gewünschte Stoff ausgewählt und spätestens hier war ich dann endgültig überfordert :-) Die Kleidungsstücke sind vergleichsweise billig, aber die Qualität ist nicht immer so hoch wie in einem Kaufhaus. Ich habe mir einen Anzug, mehrere Hemden und zwei Stoffhosen machen lassen. Die Hemden sind sehr schön und kosten 5$ das Stück, der Anzug ist ganz OK, ich hätte wohl einen anderen Stoff wählen sollen, aber die beiden Stoffhosen gefallen mir nicht.
Der erfahrenen Kleidungsshopper kann natürlich auch nacharbeiten lassen. Nach der Bestellung ist die Kleidung am nächsten Tag zur Anprobe bereit. Dann wird noch hier und da korrigiert und geändert. Eine sehr interessante Möglichkeit günstig an schöne Kleidung zu kommen. Es gibt eine Riesen Auswahl.
Für die lokalen Sehenswürdigkeiten gab es ein Sammelticket mit dem wir mehrere Orte besichtigen konnten.
Abends hat uns dann Thomas noch ein Straßenrestaurant in einer Seitengasse gezeigt. Da essen überwiegend die Vietnamesen. Um kleine Tische herum stehen noch kleinere Plastikstühle. Aufgetragen wurde alles was da war, kleine Fleischspieße, Frühlingsrollen, Gemüse, Reis und noch mehr. Am Ende wurde aber nur das bezahlt, was wirklich verzehrt worden war. Den Rest haben sie wieder zurückgenommen.
Jetzt kommt natürlich gleich wieder die Frage was haben sie mit den nicht verspeisten Dingen gemacht. Ich hab nicht nachgesehen, aber wahrscheinlich kam es wieder auf den Grill. Es hat aber sehr gut geschmeckt, war sehr preiswert und ich habe in Vietnam kein einziges mal Durchfall oder Magenprobleme gehabt, obwohl ich vieles gegessen habe.
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