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Von Saigon nach Hanoi (Januar / Februar 2004)

Hoi An und My Son - 04.02.2004

Tag 10 - Ein Ausflug nach My Son

Für heute war ein Ausflug nach My Son geplant. Wir wurden morgens vor dem Hotel vom Bus aufgesammelt und fuhren dann eine Weile nach My Son.
My Son ist wohl einer der heiligsten Orte der Champa, dem untergegangen Volk. Das besondere an der Bauweise wahr wohl, das keine Fugen zwischen den Steinen zu erkennen sind. In My Son angekommen haben wir auch eine Gruppe von 4 Deutschen getroffen, die von einem deutsch sprechenden Vietnamesen geführt wurden. Ich hätte mich ja am liebsten angeschlossen, aber wer weiß, wohin die wieder zurück fahren und wir hatten ja unsere Gruppe.

Ankunft in My Son, großes Warten, bis alle da sind. Brücke nach My Son
Wir sind dann aber eine andere Brücke gegangen. Leider ist in My Son vieles durch den Krieg zerstört worden. Da hatte wohl wieder jemand zu viele Bomben übrig?
Wir erfahren von unserem Guide etwas Kultur.  
Nach dem ganzen Rumgelaufe, muss auch mal ein Päusschen sein. Fast wie bei Indiana Jones. Hinter Urwald verborgene geheimnisvolle Tempel.
Und Ruinen. Es waren auch ein paar ältere Amerikaner dabei, ich denke mal Veteranen. Einer erklärte, das sich hier viele Vietcong versteckten. Der Reiseführer meinte, hier hätten vor allem viele Zivilisten vor den Bomben Schutz gesucht. Tja, wem nun glauben? Ist eben schwer bei einem Partisanenkrieg zwischen Zivilist und Kämpfer zu unterscheiden.
Heute geht das ja einfacher, da ist einfach mal jeder ein Terrorist.
Hier wird versucht einen Tempel wieder aufzubauen. Da haben sie noch einiges zu tun und Geld werden sie dafür wohl auch noch brauchen. Dann ging es weiter mit dem Boot zur Kaffeefahrt. In der zweiten Reihe zwei Schweitzer, die für ein halbes Jahr in Indochina herumreisen.

Auf dem Boot gab's dann auch Mittag.

Neue Hotelanlage Altes Fischerhaus
Hier gab's schöne geschnitzte massive Möbel zu kaufen. $120 ein Armsessel. Ein Kubikmeter Seefracht nach Hamburg oder Bremen kostet $70.

Eine interessante Variante sich schön einzurichten.

Die Gelegenheit konnte ich mir nicht entgehen lassen :-) Eigentlich wollte ich noch meinen Faust zum Arbeitergruß ballen, aber da schauten zu viele Leute zu...
Und wieder so ein dangerous chicken! Ich dachte seit dem Tag davor wären die alle ausgerottet. Hier mal ein Kindergarten. Das ist vielleicht mal ein kleiner Unterschied zwischen Vietnam und anderen vergleichbaren Ländern. Sah ganz hübsch aus.
Ich hasse Sachen einkaufen. In den Regalen Stoffballen ohne Ende. Und dann kamen plötzlich ein Haufen Pioniere, die wohl die Straße saubermachten.
Schicker Tempel in Hoi An Unsere beiden deutschen Freunde aus dem Ruhrpott. So trifft man sich wieder :-) Vietnam ist schon klein und alle reisen entweder von Süd nach Nord oder umgekehrt.
Ja wo will denn der Schrank hin? Ah.... er fährt mit dem alten Mann spazieren :-)

Damit ging die Reise im Süden zu Ende, am nächsten Tag ging es nach Hue, die alte Kaiserstadt. Am Abend gab es noch ein großes Fest am Hafen von Hoi An mit Gesang. Ich verstand ja nur wenig, aber die Musik fand ich interessant und schön. Lien hat's sehr gut gefallen. Ich habe mich dann mit den beiden Schweizern in eine Cocktail-Bar verdrückt und Erlebnisse ausgetauscht.

 


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