Nach der Besichtigung der Zitadelle und der Reste der verbotenen Stadt, ging
es nun per Boot zu den verschiedenen Palästen in der Umgebung von Huê. Jeder
König hatte sich sein eigenes Grab gebaut, aber weil es so schön war wurden die
gleich auch als Paläste ausgebaut. Im Krieg wurden die zum Glück verschont, so
das sie ein interessantes Ziel sind.
 |
Sozialistische Kunst am Morgen |
 |
Wir fuhren mit dem Boot |
 |
Erstaunlich, wie voll das Boot geladen wird. Wenn da jemand
schunkelt, dann kentert das Boot. |
 |
An der Anlegestelle. Auch hier wieder auf dem Boot sehr nette
Mitreisende und ein super essen. Das Boot wurde von einem Mann und einer
Frau geführt. Die Frau war auch noch für das Essen zuständig und hat
sehr lecker gekocht. Das Essen war schon im Preis inklusive, nur
Getränke mußten extra bezahlt werden. Eine Dose Bier knapp 50 Cent. Ich
hab der Frau am Ende noch 1 Dollar Trinkgeld in die Hand gedrückt, weil
vom Reisepreis, ca. $7 hat sie bestimmt nicht so viel gesehen. |
 |
Thien Mu Pagode aus dem 14. Jahrhundert. |
 |
Und immer diese grimmigen Wächter. Ich hab die Kameraden auch in
Korea und Japan wieder getroffen. |
 |
netter Garten |
 |
am Ende eine... ja was eigentlich? Wie heißt das ? Eine Kapelle? |
 |
Das Tempelgelände |
|
|
 |
Tja, die königlichen Gräber kann ich leider heute nicht mehr richtig
auseinander halten, würde mich freuen, wenn mir jemand schreibt, um
welches Grab es sich handelt. Das erste hat mir jedenfalls mit am
besten gefallen. Nicht aufgetakelt, aber sehr natürlich. |
 |
Im inneren. |
 |
Leider auch hier einiges zerstört, aber das kann auch der Zahn der
Zeit oder des Kommunismus gewesen sein. |
 |
Blick auf das erste Grab |
 |
Ich wollte dazugehören. |
 |
Immer die üblichen Verdächtigen. Ein paar Jungs mit Bart, ein paar
mit Schwert und ein Elefant! |
 |
Hier mal mit Blüte: Peace sach ick nur! |
 |
Da musste ich einfach mal dem Kameraden die Hand auf die Schulter
legen, der hat's bestimmt nicht leicht, steht hier schon seit mehr als
hundert Jahren ohne Pause und keine Gewerkschaft schert sich darum. |
 |
Ein anderes Grab. Die Fahrt auf den Mopeds vom Bootssteg war auch
eine Art Abenteuer. Ich bin selber Motorradfahrer und wenn ich durch
schlammige Erde muss, dann bin ich sehr vorsichtig... |
 |
Auch nett. |
 |
und innen hat sich der King doch aus Gold nachbauen lassen, na wer
es braucht. |
 |
sleeping dog, wenigsten ein paar Wesen bewahren die Ruhe |
 |
Und wieder mal Prunk und ich in meiner Motorrad Regen Jacke |
 |
Aber auch schön, natürlicher als Sanssouci bei Potsdam, wo alles wie
geleckt aussieht. |
 |
Garten |
|
|
 |
Schule |
 |
Und was zum lernen... |
 |
Am nächsten Tag haben wir dann mal die wagemutigen Mopedfahrer
ausprobiert. Einer wollte uns mit dem Schwert verteidigen :-) |
 |
Es gibt zwar schon Mopeds ohne Ende und ein paar Autos, aber
Fahrräder sind wohl immer noch die Nummer 1 und sie fahren mit dem Moped
wie mit einem Fahrrad. Vor allem im Süden! Auch wenn Du gaaanz rechts
fährst, es kommt Dir immer jemand entgegen :-) |
Tja, hier war dann ein bisschen gammeln und bummeln angesagt, was so ziemlich
das gleiche ist. Und am Nachmittag ging es dann schon weiter nach Ha Noi.
Wir hatten noch versucht eine Fahrkarte für den Zug zu bekommen, aber zu
dieser Zeit hat man da in Vietnam schlechte Karten, also blieb nur der reguläre
Nachtbus...