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Von Saigon nach Hanoi (Januar / Februar 2004)

Hue - 06.02.2004 und 07.02.2004

Tag 12 - Ein Ausflug zu der Thien Mu Pagode und den Königspalästen und -gräbern.

Nach der Besichtigung der Zitadelle und der Reste der verbotenen Stadt, ging es nun per Boot zu den verschiedenen Palästen in der Umgebung von Huê. Jeder König hatte sich sein eigenes Grab gebaut, aber weil es so schön war wurden die gleich auch als Paläste ausgebaut. Im Krieg wurden die zum Glück verschont, so das sie ein interessantes Ziel sind.

Sozialistische Kunst am Morgen Wir fuhren mit dem Boot
Erstaunlich, wie voll das Boot geladen wird. Wenn da jemand schunkelt, dann kentert das Boot. An der Anlegestelle. Auch hier wieder auf dem Boot sehr nette Mitreisende und ein super essen. Das Boot wurde von einem Mann und einer Frau geführt. Die Frau war auch noch für das Essen zuständig und hat sehr lecker gekocht. Das Essen war schon im Preis inklusive, nur Getränke mußten extra bezahlt werden. Eine Dose Bier knapp 50 Cent. Ich hab der Frau am Ende noch 1 Dollar Trinkgeld in die Hand gedrückt, weil vom Reisepreis, ca. $7 hat sie bestimmt nicht so viel gesehen.
Thien Mu Pagode aus dem 14. Jahrhundert. Und immer diese grimmigen Wächter. Ich hab die Kameraden auch in Korea und Japan wieder getroffen.
netter Garten am Ende eine... ja was eigentlich? Wie heißt das ? Eine Kapelle?
Das Tempelgelände    
Tja, die königlichen Gräber kann ich leider heute nicht mehr richtig auseinander halten, würde mich freuen, wenn mir jemand schreibt, um welches Grab es sich handelt.

Das erste hat mir jedenfalls mit am besten gefallen. Nicht aufgetakelt, aber sehr natürlich.

Im inneren.
Leider auch hier einiges zerstört, aber das kann auch der Zahn der Zeit oder des Kommunismus gewesen sein. Blick auf das erste Grab
Ich wollte dazugehören. Immer die üblichen Verdächtigen. Ein paar Jungs mit Bart, ein paar mit Schwert und ein Elefant!
Hier mal mit Blüte: Peace sach ick nur! Da musste ich einfach mal dem Kameraden die Hand auf die Schulter legen, der hat's bestimmt nicht leicht, steht hier schon seit mehr als hundert Jahren ohne Pause und keine Gewerkschaft schert sich darum.
Ein anderes Grab. Die Fahrt auf den Mopeds vom Bootssteg war auch eine Art Abenteuer. Ich bin selber Motorradfahrer und wenn ich durch schlammige Erde muss, dann bin ich sehr vorsichtig... Auch nett.
und innen hat sich der King doch aus Gold nachbauen lassen, na wer es braucht. sleeping dog, wenigsten ein paar Wesen bewahren die Ruhe
Und wieder mal Prunk und ich in meiner Motorrad Regen Jacke Aber auch schön, natürlicher als Sanssouci bei Potsdam, wo alles wie geleckt aussieht.
Garten    
Schule Und was zum lernen...
Am nächsten Tag haben wir dann mal die wagemutigen Mopedfahrer ausprobiert. Einer wollte uns mit dem Schwert verteidigen :-) Es gibt zwar schon Mopeds ohne Ende und ein paar Autos, aber Fahrräder sind wohl immer noch die Nummer 1 und sie fahren mit dem Moped wie mit einem Fahrrad. Vor allem im Süden! Auch wenn Du gaaanz rechts fährst, es kommt Dir immer jemand entgegen :-)

Tag 13 - Stadtbummel

Tja, hier war dann ein bisschen gammeln und bummeln angesagt, was so ziemlich das gleiche ist. Und am Nachmittag ging es dann schon weiter nach Ha Noi.

Wir hatten noch versucht eine Fahrkarte für den Zug zu bekommen, aber zu dieser Zeit hat man da in Vietnam schlechte Karten, also blieb nur der reguläre Nachtbus...


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