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Von Saigon nach Hanoi (Januar / Februar 2004)

Ha Long Bay - 09.02.2004

Tag 15 und 16 - Mit der Dschunke über die Ha Long Bay

Auf diese Fahrt mit einer Dschunke hatte ich mich besonders gefreut, eigentlich wollte ich länger bleiben, zwei Nächte mit paddeln. Die Angebote dazu sind sehr unterschiedlich, genau so wie die Preise. Wir buchten im Hotel das Standard Angebot, preiswert, aber die Dschunke war auch nicht die komfortabelste, besonders im Februar ist eine Kabine ohne Heizung schon ziemlich kühl.

In den verschiedenen Reisebüros in Hanoi konnten aber die unterschiedlichsten Fahrten gebucht werden und so sah ich auch viel komfortablere Schiffe. Aber unseres war auch ok, und wir haben nette Leute getroffen.

Morgens wurden wir im Hotel abgeholt und wurden zum Bus geführt, der etwa 1km entfernt wartete. Schnell noch unterwegs ein Baguette und so eine art Krapfen abgehandelt und dann konnte es losgehen im Kleinbus. Auf der fahrt zur Ha Long Bay
Am Dschunkenhafen. Das war nicht unser Boot
Ein deutscher Mitreisender Wir fuhren an sehr schönen Felsformationen vorbei.
Erste Station war ein Höhlensystem. Früher waren da wohl Militärdepots. Ha Long liegt schließlich nahe der chinesischen Grenze und mit dem anderen großen Bruder gab's einen kurzen heftigen Grenzkonflikt. Sung Sot Höhle
Wir haben uns aber vom Licht und den Felsen in der Höhle verzaubern lassen.  
Blick von oben auf die Boote. Rechts kamen die Boote an und links warteten sie auf unsere Rückkehr. Stopp beim Fischer. Da konnte Meeresgetier ausgewählt werden, welches direkt im Wasser unter uns gefangen war) und unsere Schiffsfrau (Mitte, am Boot lehnend) versprach es dann zuzubereiten. Sie war zwar sehr freundlich, aber als Köchin nicht so begnadet, es war gut, aber ich hatte es auf anderen Touren schon besser gegessen.
Ein entspanntes Nachmittagsbierchen mit Kanadiern und Deutschen. Sleeping Dogs
Viele Reisende verbanden die Reise mit einem Ausflug auf die Insel Cat Ba. Das mache ich das nächste Mal. Außerdem bieten einige Veranstalter auch eine Kajaktour an, hätte ich auch gereizt und im Sommer ist natürlich auch Zeit zum Baden. Fahrt an den schwimmenden Fischerdörfern vorbei.
Schöne Landschaft Was denken die Leute, die da in schwimmenden Häusern wohnen? Der Schulbus ist hier wohl ein Schiff :-)
Morgens hatte ich noch alles an, was ich hatte, T-Shirt, Pulli und Regenjacke. Relaxen im Schiff, Speisesaal.
Mittags kam dann die Sonne raus und jetzt wurde es richtig warm. Ab hier begann im Norden das schöne Wetter und ich konnte wieder mit kurzen Hosen im Februar rumlaufen. not sleeping dog
captains place, for sleeping and navigate    

Am Nachmittag ging es zurück an Land und nach einem Mittag fuhren wir mit dem Bus zurück nach Hanoi. Ein Mitreisender behauptete, er hätte noch Peter Scholl Latour beim Aussteigen gesehen und tatsächlich, ein paar Wochen, nach meiner Rückkehr kam im ARD eine Reportage von Peter über Vietnam und den Irak-Krieg. Das hatte jetzt nicht wirklich so viel mit ein ander zu tun, aber es war schön die Bilder der Ha Long Bucht zu sehen, die am gleichen Tag aufgenommen wurden, an dem ich auch da war.


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