Marcel Home Marcel's Reisen Vietnam Ha Long Bay Ha Noi II

Von Saigon nach Hanoi (Januar / Februar 2004)

Hoa Lu und Tam Coc - 11.02.2004

Tag 17 - Die Fahrt nach Hoa Lu

Neuer Tag, neues Glück. Für Heute stand wieder ein Ausflug auf dem Programm, den wir wieder am Abend vorher im Hotel gebucht hatten. Es ist gar keine schlechte Idee die Ausflüge im Hotel zu buchen. Zum einen hängen dort Bilder der Ausflugsziele und es gibt Fotomappen, wie in einem Reisebüro, zum anderen kommt man ja wieder und da wollen die Hotelbesitzer natürlich lieber zufriedene Gäste.

On the road again... Unsere Reiseführerin wartet am Eingag zum Hoa Lu Tempel.
Sleeping and dangerous chicken! My favourite animals :-) Auf dem Weg zum Tempel
im Tempel Verhaltensnormen auch für dumme Touris verständlich.
Unten befanden sich einige Tempelbauten, man konnte dann eine Treppe hochsteigen und im Felsen waren weitere Tempel Felsentempel
Pause mit schönem Blick aufs Tal Altar
   
Blick auf das Dorf, beim Verlassen des Tempels. Die Unterschiede sind in Vietnam eben noch richtig extrem. Wenn ich dann in Deutschland immer höre, das die Schere zwischen Arm und Reich so groß ist, dann kann ich nur lachen und empfehlen mal die Welt zu bereisen. Lieblings Snack von Lien. Ein paar Mitreisende hatten zum Glück auch einen Löffel dabei.

Am Verkaufsstand liegt tatsächlich ein Berg Kokosnüsse. Man wählt eine und dann wird unten ein bisschen und oben mehr mit der Machete abgehackt. Strohhalm rein und fertig.

Tam Coc und der Kuschelsozialismus

Nach einem leckeren Mittagessen im Ort, dessen Namen ich vergessen habe, von dem aus aber alle Touren nach Tam Coc starten ging es dann los.

Am Hafen eine ärgerliche Überraschung. Ich hatte schon fast vergessen, das ich in einem sozialistischen Land bin, aber hier war es wieder! Obwohl Lien ja einen Deutschen Pass hat durfte sie nicht mit uns ins Boot oder ich durfte nicht zu ihr ins Boot. Hier wurden jedenfalls alle Vietnamesen und Langnasen strikt getrennt. Beim Reiseveranstalter hatten wir beide das Gleiche bezahlt, aber hier hieß es die Vietnamesen müssen extra fahren, weil sie weniger bezahlen. Den Eingeborenenrabatt hat Lien des öfteren bekommen, aber getrennt wurden wir nie. Das die Vietnamesen einen anderen Eintritt bezahlen, kann ich gut verstehen bei den Einkommensdifferenzen, aber das wir getrennt wurden ging mir gewaltig gegen den Strich! Zumal alle Boote absolut gleich waren. Reine Willkür, wie ich das hasse.

Aber da vielen mir die Worte meines russischen Arbeitskollegen ein, der mir für meine Reise nach Baschkortotstan riet: "Leute in Uniform können Dein Leben sehr interessant machen!". Was soll's, so landete ich mit einem älteren Berliner im Boot, der auch von seinen Vietnamesischen Freunden getrennt wurde. Wir machten es uns dann gemütlich und begannen die Landschaft zu genießen. Unterwegs begegneten wir Kähnen die uns Getränke und Snacks anboten und wir sollten auch für unsere beiden Ruderfrauen eine Cola kaufen. Aber diese Phantasiepreise! Man, wir sind doch nicht Baka und nach ein paar Minuten müssen sie doch merken, das wir schon länger im Land sind und die Preise kennen. Aber na ja, wenn man am Tag so wie so nicht so viel zu tun hat, warum dann nicht eine Weile sinnlois mit Touris verhandeln. Wir kauften schließlich Bier und Cola für die Damen zu einem annehmbaren Preis. Das erinnert mich immer an den Film: "Das Leben des Brien" wo auch jemand zum handeln gezwungen wird :-)

Wir haben es uns dann gemütlich gemacht mit einem Bierchen und einer Zigarette und die Fahrt und die sehr schöne Landschaft genossen.

Mittagessen, bevor es  nach Tam Coc ging. Hafen mit den strengen Selektoren
Auf dem Weg Das Vietnamesenboot, nur das die alle deutsche Staatsbürger waren!
   
Die Höhlen Augen auf und durch
  angekommen, hier war wohl auch der Sammelpunkt der Verkäuferinnen.
Tempel auf einem Berg Blick aus dem Boot, es staut sich
Schlafräume neben dem Restaurant Der Bus zurück

Hanoi - Thang Long Wasser Puppen Theater

Abends brachte uns der Bus nach Hanoi zurück und entließ uns an zentraler Stelle und am südlichen Ufer des Hoan Kiem Sees befindet sich das oben genannte Theater und schien uns einen Besuch wert. Es ist auch für Leute interessant, die kein Vietnamesisch sprechen

Die Puppen werden unter dem Wasser mit Stangen gelenkt und rechts sitzt eine Orchester mit traditionellen Instrumenten, die spielen und singen. Mit der Eintrittskarte erhält jeder Gast auch eine Musikkassette mit einer Aufzeichnung. Eine schöne Vorstellung und die Musik hat mir auch gefallen, ob wohl sie für westliche Ohren sicher fremd klingt. 40.000 Dong (2 €) kostet der Spaß.

 


letzte Aktualisierung: [ ]
e-mail: contact