Dann war ein wenig Ruhe und Verschnaufen mit Stadtbesichtigung eingeplant.
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Blick au dem Fenster des Hotels in der Ma May Straße. |
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Keine Autos erlaubt ? |
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Besuch des National Museum of Vietnamese History. Hm,
ein Nationalmuseum, in dem fast alles nur in Vietnamesisch beschriftet
ist, bringt mir nicht so viel Spass!
Der Clou waren dann aber die sozialistischen Öffnungszeiten, sehr
Angestelltenfreundlich. 8:00-11:30 Uhr und 13:30-16:30. Als normaler
Touri kauft man sich also gemütlich um 11:00 seine Eintrittskarte und
erfährt dann um 11:30 das der Laden geschlossen wird :-(
Wann können dann eigentlich die hart arbeiten vietnamesischen
Volksmassen dieses tolle Museum besichtigen? Nach der Arbeit wohl kaum.
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Wieder eine Horde Schüler |
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Der Literaturtempel Van Mieu. Eine Art Hochschule für Staatsbeamte
der Vergangenheit, die hier vom 11.-19. Jahrhundert nach chinesischem
Vorbild ausgebildet wurden. |
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Auf diesen Tafeln, von Schildkröten getragen stehen die Namen aller
Absolventen. |
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Buchladen im Literaturtempel, ein zwei deutsche Bücher über Vietnam. |
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Altar im Literaturtempel Van Mieu. |
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Nicht Lenin, sondern Onkel Ho, der Namensgeber meiner 23.
Polytechnischen Oberschule Berlin Friedrichshagen, wo ich 10 Jahre zur
Schule ging.
Außer der Skulptur einer Vietnamesischen Frau erinnert nicht mehr
daran an der heutigen Grundschule in der Peter Hille Straße. |
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Das ist aber Lê Nin. |
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Das Museum für Militärgeschichte. So ähnlich war das Museum in Seoul
auch, nur das die Südkoreaner auf der Seite der USA kämpfen mussten und
fast eben so viele Tote hatten, wie die Amerikaner. Im Vergleich zu den
Vietnamesischen Verlusten war es fast nichts. Es sind wohl ca. 58.000
Amerikaner getötet worden, aber ca. 2 Millionen Vietnamesen in Nord und
Süd. Und alle im Namen der Freiheit um sie vor dem Kommunismus zu
retten! |
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Heroische Heldenbilder, wie auch in Russland, USA, Südkorea und
wahrscheinlich allen anderen Ländern der Welt außer Deutschland. |
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Die Schlacht um Dien Bien Puh in Farbe. Die gelben Linien sind die
kleinen Vietnamesen, die sich immer näher an die befestigte Stellung
heranarbeiteten. Damals haben die Franzosen abgeloost und danach die
Kriegskeule an die Amerikaner übergeben. Die Franzosen haben übrigens
von den Briten ihre ehemalige Kolonie zurückbekommen, die versuchte sich
von den Japanern zu befreien und dann mit Japanischen Besatzungstruppen
unter Britischem Kommando in Schach gehalten wurde, bis die Franzosen
nach dem 2. Weltkrieg zurückkehrten.
Und wer war mit dabei? Ein guter Teil der Französischen Fremdenlegion
bestand aus ehemaligen Wehrmachtssoldaten und Angehörigen der Waffen SS,
die in Kriegsgefangenschaft geraten waren und jetzt einen neuen Job
fanden. Die Doppelmoral westlicher Demokratien ist schon sehr bedenklich
und untergräbt immer wieder unsere Glaubwürdigkeit! |
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Im Hof des Museums standen ein Haufen alter Waffen herum. |
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Brüderliche Solidarität! Ich wurde 1978 eingeschult und in den
ersten Jahren gab es immer wieder Solidaritätsaktionen für unser
sozialistisches Brudervolk. Meistens sammelten wir Schüler alte
Zeitungen und Flaschen (wir waren das Duale System). Diese gaben wir
beim SERO ab und bekamen ein bisschen Geld dafür und das wurde dann für
Solidarität gespendet. Es ging darum die beste Klasse mit dem meisten
Geld zu werden. Gelegentlich machten wir einen Kuchenbasar, wo jedes
Kind einen Kuchen oder Schmalzstullen mitbrachte, die dann in den Pausen
in der Schule für 10-20 Pfennig an andere Schüler verkauft wurden und
das Geld wurde dann wieder gespendet. Um 1982 herum war dann auch mal
eine Delegation aus Vietnam bei uns zu Besuch und ich habe das erste mal
in meinem Leben mit Stäbchen versucht zu essen :-) In der DDR gab es
keine China Restaurants. |
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Der siegreiche Panzer aus Saigon. |
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Waffen im Hof. |
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Morgens im Hotel den nächsten Tagesausflug buchen. |
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Shoppen gehen. |
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Taschen ohne Ende und die Qualität der "originalen" Kopien war hier
um einiges besser als in der Türkei. |
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Da hatte jemand seinen Balkon voller Bälle. Ein Warentermingeschäft? |
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Ich glaube Tran Quoc |
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schöne Pagode nebst Tempel am Ho Tay See |
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Die Geschichte Buddhas in Bildern |
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hunting dog |
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sleeping dog |
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sleeping dog II |
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playing on the streets |
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Park |
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HIV Aufklärung als Straßenschild? |
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Die Kohlenmänner haben noch nicht auf Moped umgestellt,
wahrscheinlich schaffen die Mopeds die Last nicht, die hier ein
Fahrradfahrer schafft. |
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Kathedrale der Franzosen. Da stand früher wohl ein buddhistischer
Tempel, aber der wurde plattgemacht. Als was wurde der Erbauer wohl
wiedergeboren? |
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Es war eigentlich keine öffentliche Veranstaltung, aber ihr wurden
noch zwei Karten angeboten. Als die Verkäufer mich sahen erhöhte sich
der Preis für die zweite Karte plötzlich :-) Sie antwortete: "Er
versteht ja nicht mal was gesagt wird!" und da hatte sie recht :-) Von
diesem Argument ließen sich auch die beiden Verkäufer überzeugen und ich
bekam den Eingeborenenpreis.
Das Theaterstück war eine Art Komödie mit ein paar Gesangseinlagen.
Die Musik hat mir sehr gefallen, wenn auch sehr fremdartig. Die Handlung
erklärte mir Lien und die war auch nicht so schwer zu verstehen.
Armer, kluger Bauernbursche liebt hübsche Frau, die von den Eltern an
einen reichen alten Sack verheiratet werden soll. Das hätte auch ein
bayrischer Volksschwank sein können. Hat mir jedenfalls sehr gefallen
auch wenn ich nicht viel verstanden habe.