Tjo, für den letzten Tag hatten wir dann unbewusst noch einen kleinen
Horrortrip gebucht. In den Reiseführern wurde noch die Parfüm Pagode (Huong
Pagoda) empfohlen. Aber irgendwie war gerade eine heilige Zeit und auch noch
Wochenende und so beschlossen neben uns und einer Gruppe belgischer Rentner noch
einige tausend Vietnamesen auch zur Houng Tich Cave zu fahren und so erlebte ich
Asien mal von der wirklich hektischen Seite, die mir im Tokyoter U-Bahn System
erspart blieb.
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Sonnenaufgang Hanoi, alles noch gaaaanz friedlich. |
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Unterwegs immer wieder Kriegsgräber. Angeblich wurden von den
nordvietnamesischen Siegern die südvietnamesischen und amerikanischen
Kriegsgräber eingeebnet. Eine wirklich grobe Zeit! |
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Mit dem Bus ging es zum Hafen der Boote, die uns zur Parfüm Pagode
bringen. |
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Auf dem Schild steht "Visitor Manager", ich dachte jetzt geht das
schon wieder los und wir müssen in getrennten Booten fahren, aber
diesmal war wieder mal alles bunt gemischt und auf unserem Boot waren
eingeborene Breitnasen und ein Haufen Langnasen :-) |
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Unser Nachbarboot, nur mit Vietnamesen besetzt und die meinten dann,
sie zeigen uns mal, wie man sich die Zeit vertreibt. Dazu singen Frauen
und Männer abwechselnd eine Art Dialog, wohl über die üblichen Themen,
wie Liebe und Leid. Ich würde da gerne noch mal eine Tonaufnahme hören,
also, wenn jemand so etwas auf CD oder Kassette hat, dann Mail an mich. |
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Boote ohne Ende, da hätte ich schon misstrauisch werden sollen. |
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Ankunft im Hafen. Für die Pilger gab es viele Rastplätze zum essen
und schlafen. |
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Am Anfang des Weges, ich hatte keine Vorstellung, wie lange 2,5
Kilometer über Stock und Stein und eingezwängt zwischen tausenden
Vietnamesen sein kann. |
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Eingang zur Parfüm Pagode. |
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Pause auf dem Weg zur Huong Tich Höhle. Links unser Reiseführer, der
den Trip wohl öfter macht, ein Tourist aus Saigon und rechts Lien bei
einem köstlichen, eisgekühlten, frisch gepressten Zuckerrohrsaft. |
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Unser Reiseführer und ich beim Ausruhen. Und wir hatten erst die
Hälfte und den einfacheren Teil geschafft. Je weiter wir uns dem Ziel
näherten, desto dichter wurde die Masse. |
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Ein Polizist in der Mitte versuchte die auf- und abstrebenden
Menschenmassen aus einander zu halten. Die ungeduldigen nahmen auch
schon mal eine Abkürzung und kletterten die Hügel am Wegesrand hoch.
Hinter mir ein Vietnamese, der mir ständig seine Hand an den Rücken
drückte und kräftig schob. Ich drehe mich um und er nimmt die Hand weg,
ich schaue wieder geradeaus und schon spüre ich wieder die vertraute
Hand im Rücken! So viel zum Thema schüchterne asiatische Zurückhaltung
:-) Ich ließ den Vietnamesen dann vorbei und hinter ihm hatten sich 6
Personen im Gänsemarsch an die Hüften des Vordermannes geklammert und er
spielte die Lokomotive. |
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Links und rechts gab es allerhand Kram, der wohl im Tempel gesegnet
wird. Darunter gab es dann aber auch immer wieder mal Kriegsspielzeug,
so kleine Soldaten mit Gewehr. Hm, was das jetzt in einem Tempel zu
suchen hat? |
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Letzte Treppe runter zum Tempel und dann sind wir am Ziel |
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Die Höhle. Wohl sehr heilig, aber davon war nix zu spüren. Es war
wohl der erste Buddhistische Tempel in Vietnam. |
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Blick zurück auf die Treppe |
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In der heiligen Höhle mit Menschenmassen. |
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Ich habe fertig! |
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The Pic after. Nach dem Rückweg, der nicht ganz so schlimm war, aber
ich war ja jetzt auch einiges gewöhnt, Erholung im Restaurant. Im
Hintergrund gut abgehangenes Fleisch. |
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Dann die Pagode, nicht mehr ganz so voll |
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Rückweg. Das Boot war voll mit ca. 20 Leuten und zwei Frauen
ruderten. |
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Belgische Rentner. |